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Lastschrift
Bei der Lastschrift per Abbuchungsauftrag erteilt der Enduser seiner Bank die Vollmacht, dass Lastschriften eines bestimmten Händlers von seinem Konto eingezogen werden dürfen. In der Praxis wird die Lastschrift per Einzugsermächtigung genutzt. In diesem Fall gibt der Enduser dem Händler die Erlaubnis, von seinem Konto Geld einzuziehen. Diese Vollmacht/Erlaubnis muss dem Händler schriftlich vorliegen und auf Verlangen der Bank vorgelegt werden. Da im Onlinegeschäft diese schriftliche Vollmacht nicht vorliegt, wird dieser Fehler bis auf weiteres stillschweigend toleriert. Einer Zahlung per Lastschrift kann der Enduser bis zu 8 Wochen nach Belastung bei seiner Bank widersprechen und erzeugt somit eine Rücklastschrift wg. Widerspruch. Die Lastschrift ist in Deutschland mit ca. 60% bis 75% das am Meisten eingesetzte Zahlungssystem, welches aber Payment Anbieter abgewickelt wird. Diese herausragende Stellung der Zahlung per Lastschrift für Deutschland ist einzigartig und kann somit als eine reine deutsche Zahlmethode angesehen werden.
Funktionen und weitere Beschreibungen
Die Lastschrift (auch Bankeinzug genannt) ist im bargeldlosen Zahlungsverkehr ein Zahlungsinstrument, bei dem der Zahlungsempfänger eine Forderung aufgrund eines vom Zahlungspflichtigen vorliegenden Mandats einziehen darf, was durch Kontogutschrift beim Zahlungsempfänger und nachfolgender Kontobelastung beim Zahlungspflichtigen mittels Buchgeldübertragung geschieht. Es gibt hierbei drei Legitimationstypen: Das papiergebundene Mandat, das e-Mandat des EPC und das elektronische Mandat mit einer sicheren Unterschrift.
Detailtiere Beschreibung
Beteiligte bei der Lastschrift sind der Gläubiger als Zahlungsempfänger, dessen kontoführende Bank als „erste Inkassostelle“ sowie der Schuldner als Zahlungspflichtiger und dessen kontoführendes Institut als „Zahlstelle“. Im Gegensatz zur Überweisung wird der Zahlungsvorgang bei der Lastschrift nicht vom Zahlungspflichtigen ausgelöst, sondern vom Zahlungsempfänger, der seiner Bank als erster Inkassostelle den Auftrag zum Einzug einer Lastschrift erteilt. Den Vorgang bezeichnet man auch als „Lastschrifteinreichung“, den Zahlungsempfänger dementsprechend als „Lastschrifteinreicher“. Die Einreichung kann beleghaft auf dafür vorgesehenen Vordrucken („Lastschriftbeleg“), im Datenträgeraustauschverfahren oder online durch Datenfernübertragung erfolgen. Damit die Lastschrift auch im SEPA-Umfeld eingesetzt werden kann, sind Anpassungen erforderlich.[1] Das Lastschriftverfahren ist den Sicherheitsvorteilen des Dauerauftrags angeglichen, bei dem die Veranlassung wie bei der Überweisung ebenfalls vom Zahlungspflichtigen ausgeht. Der hauptsächliche Unterschied zwischen Lastschriften und dem Dauerauftrag ist, dass letzterer einen festen Betrag umfasst, die Lastschriften können auch veränderliche Beträge enthalten. Seit dem 1. November 2010 sind alle Kreditinstitute in der EU zur Unterstützung der SEPA-Lastschrift verpflichtet (passiv, d. h. der Einzug von Konten des Instituts muss möglich sein).[2] Übergangsregelungen für das EL-Verfahren (Elektronische Lastschriftverfahren) galten unter Berücksichtigung des deutschen Begleitgesetzes bis zum 1. Februar 2016. Nach Ablauf dieser Übergangsfristen entfielen die nationalen Lastschriftverfahren.