CommDoo GmbH | FAQ zum Thema 0900
Leistungserbringung durch CommDooWarum ist CommDoo eines der Unternehmen, die die Deutsche Telekom Ihren Kunden empfiehlt?
CommDoo arbeitet bereits seit vielen Jahren erfolgreich und zuverlässig mit der Deutschen Telekom zusammen. So wickelte die Deutsche Telekom Ihren telefonischen Abrechnungsdienst T-Pay PayByCall bis zur Einstellung 2010 über die leistungsfähige technische Plattform der CommDoo ab. Im Bereich 0900 ist CommDoo aktuell einer der größten Kunden der Telekom.Kann ich davon ausgehen, dass die CommDoo alle Leistungen der Telekom erbringen kann?
Bei CommDoo kommen insgesamt drei verschiedene Telefonplattformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Einsatz. Angefangen von einem komplett flexiblen System für hochspezialisierte individuelle Anwendungen bis hin zu einer mächtigen Verwaltungsplattform haben wir für jeden Bedarf die richtige Lösung.Mit welchen Gebühren muss ich bei CommDoo für Mehrwertrufnummern rechnen?
CommDoo wird Ihnen weder Einrichtungs- noch Grundgebühren berechnen - und unsere Ausschüttungen sind in keinem Fall schlechter, als die der Deutschen Telekom.Können Sie mir fünf Gründe nennen, warum ich zu CommDoo und nicht zu einem Wettbewerber wechseln soll?
Wir sind so von unserer Leistung überzeugt, dass Sie Ihren Vertrag jederzeit kündigen und Ihre Rufnummer jederzeit portieren können; demgegenüber versuchen viele Wettbewerber, Sie vertraglich bis zu zwei Jahre zu verpflichten. Somit können Sie uns risikolos ausprobieren und bei Unzufriedenheit jederzeit wechseln.Wir berechnen keinen versteckten Gebühren. Achten Sie bei Dritten insbesondere darauf, ob diese am Inkassoerfolg beteiligt werden müssen oder nicht; zahlt ein Kunde seine Rechnung z.B. nur einen Tag zu spät - sogar ohne gemahnt zu sein - so müssen Sie bereits mit Abschlägen bei der Auszahlung rechnen. In Summe kann so leicht einmal eine bis zu 5 % reduzierte Ausschüttung zu Stande kommen.
Auf Grund unseres großen Portfolios an Diensten bieten wir Ihnen auch Lösungen für viele andere Fragestellungen an, wie z.B. die Abrechnung von onlinebasierten Diensten oder SMS.
Wir können Ihnen auch dann helfen, wenn Sie besondere Wünsche haben. Dank unserer flexiblen Plattformen können wir für Sie auch individuelle Anwendungen programmieren.
Wir arbeiten europaweit mit über 10 Carriern sowie über dreißig weiteren Diensteanbietern auf nicht exklusiver Basis zusammen. Kann ein Carrier Ihre Anforderungen nicht erfüllen, so findet sich bei unseren Partnern mit Sicherheit ein anderer, der Ihnen helfen kann.
Ich nutze 0900-Rufnummern, die der Telekom zugeteilt sind. Kann ich Zuteilungsnehmer für diese 0900-Rufnummern werden?
Ja, im Zuge der Einstellung des Produkts Service 0900 erlaubt die Telekom Kunden, die bislang der Telekom zugeteilte 0900-Rufnummern nutzen, selbst Zuteilungsnehmer dieser 0900-Rufnummern zu werden.Welche Kosten entstehen mir durch die Übertragung der Zuteilung von 0900-Rufnummern und von wem werden diese Kosten erhoben?
Für die Übertragung der Zuteilung stellt die BNetzA dem neuen Zuteilungsnehmer 62,50 € je 0900-Rufnummer in Rechnung. Die gleiche Gebühr wird auch bei der regulären Beantragung einer Servicenummer bei der BNetzA fällig. Da diese Gebühr von der BNetzA erhoben wird, hat die Telekom hierauf keinen Einfluss.Bei einem Umsatzvolumen größer 1.000 Euro pro Monat und Nummer erstattet Ihnen CommDoo diese Gelder bei einem Wechsel.
An wen muss ich mich wenden, um Zuteilungsnehmer der bislang bereits von mir genutzten 0900-Rufnummer zu werden?
Der Antrag auf Übernahme der Zuteilung ist an die BNetzA zu richten. Weitere Informationen erhalten Kunden, die der Telekom zugeteilte 0900-Rufnummern nutzen, mit dem formalen Kündigungsschreiben.Hinweis: Voraussetzung ist das die Telekom die Rufnummern zunächst an die BNetzA zurückgibt.
Auf Wunsch unterstützt CommDoo Sie beim Ausfüllen Ihres Antrages.
Können 0900-Rufnummern, die der Telekom zugeteilt sind, auch ohne Übertragung der Zuteilung zu einem anderen Wettbewerber portiert werden? Kann die Übertragung der Zuteilung einer 0900-Rufnummer auch nach der Portierung erfolgen?
Sofern ein Kunde eine 0900-Rufnummer nutzt, die der Telekom zugeteilt ist, ist die Übertragung der Zuteilung auf den Kunden Voraussetzung für die Portierung. 0900-Rufnummern, die noch der Telekom zugeteilt sind, können nicht zu Wettbewerbern portiert werdenMit welcher Vorlaufzeit muss hinsichtlich der Übertragung der Zuteilung einer Servicenummer gerechnet werden?
Für die Übertragung der Zuteilung muss mit einer Vorlaufzeit von ca. 1 Woche gerechnet werden. Die Übertragung der Zuteilung erfolgt durch die BNetzA, so dass die Telekom hierauf keinen Einfluss hat.Mein Unternehmen nutzt 0900-Rufnummern, die der Telekom zugeteilt sind, weil sie nicht über einen Sitz in Deutschland verfügt. Kann mein Unternehmen dennoch Zuteilungsnehmer der bislang genutzten 0900-Rufnummern werden?
Auch das ist im Grundsatz möglich; beachten Sie bitte, dass von einem Antragsteller ohne gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung in Deutschland grundsätzlich die Benennung eines Empfangsbevollmächtigten in Deutschland verlangt wird, an den die BNetzA mit Wirkung für und gegen ihn wirksam zustellen können!CommDoo agiert als ein solcher Empfangsbevollmächtigter bereits seit Jahren für Kunden der Deutschen Telekom, die Ihren Sitz im Ausland haben.
In der Vergangenheit wurden Anrufer, die Verbindungen zu bei der Telekom geschalteten 0900-Rufnummern nicht beglichen haben, für bei der Telekom geschaltete Nummern gesperrt. Können diese Anrufer meine 0900-Rufnummern nach der Portierung zum Wettbewerb wieder erreichen?
Bereits aus datenschutzrechtlichen Gründen kann die Telekom keine Nichtzahlerinformationen an Kunden oder Wettbewerber weitergeben. Bei der Telekom z.B. als Nichtzahler gesperrte Anrufer können damit 0900-Rufnummern, die zu Wettbewerbern portiert werden, wieder erreichen, sofern sie dort nicht bereits ebenfalls gesperrt sind.CommDoo arbeitet diesbezüglich mit Partnern zusammen, deren Blacklists sich in der Vergangenheit als ausgezeichnet erwiesen haben, so dass Ihr Risiko hier nicht steigen wird. Darüber hinaus haben diese Partner auch die Möglichkeit, bestimmte Netzbetreiber, die besonders hohe Zahlungsausfälle produzieren, zu sperren.
Ich habe Anrufer in der individuellen Blacklist für meine 0900-Rufnummern gesperrt. Kann ich diese Anrufer auch bei meinem neuen Anbieter sperren?
Anrufernummern, die ein Kunde als Klartext in die individuelle Blacklist eingetragen hat, können aus dieser exportiert und - sofern der neue Anbieter über ein ähnliches Tool verfügt - in die Blacklist bei einem anderen Netzbetreiber übernommen werden. Bei Statistik-Sperrungen bzw. Anrufern, die aufgrund der Erreichung des individuell definierten Limits gesperrt wurden, ist anstelle der Rufnummer des Anrufers nur ein Hash-Code sichtbar. Hier ist kein Export der Anrufernummer im Klartext möglich.Sind 0900-Rufnummern in anderen Netzen bzw. 0900-Rufnummern, die nun in andere Netze portiert werden, weiterhin aus dem Netz der Telekom zu erreichen?
Anrufer aus dem Festnetz und dem Mobilfunk der Telekom können 0900-Rufnummern in den Netzen anderer Anbieter weiterhin uneingeschränkt erreichen.Bislang hat die Telekom Anrufer, die durch eine übermäßig hohe Nutzung des Service 0900 aufgefallen sind, gesperrt. Gewährleistet die Telekom diesen Service auch in Zukunft?
Für 0900-Rufnummern, die in den Netzen anderer Anbieter geschaltet sind, erfolgen keinerlei Sperrungen durch die Telekom. Dies liegt auch darin begründet, dass die Telekom keine Kenntnis darüber hat, ob ein Kunde der Telekom eine Rechnungsposition, die ihm von einem anderen Netzbetreiber in Rechnung gestellt wurde, beglichen hat.Sind 0900-Rufnummern in den Netzen anderer Anbieter auch aus den Netzen alternativer Teilnehmernetzbetreiber erreichbar?
Soweit die Wettbewerber mit den alternativen Teilnehmernetzbetreibern entsprechende Vereinbarungen geschlossen haben, ist die Erreichbarkeit gewährleistet. Es ist davon auszugehen, dass die großen Wettbewerber entsprechende Vereinbarungen mit allen relevanten Teilnehmernetzbetreibern haben. Auch wenn diese Vereinbarungen in der Regelung unter Vermittlung der Telekom im Rahmen des Abrechnungsmodells F&I Transit geschlossen wurden, kann die Telekom keine Aussage darüber treffen, zwischen welchen Netzbetreibern entsprechende Vereinbarungen bestehen.Ist die Portierung meiner Servicenummern zu einem Wettbewerber unterbrechungsfrei möglich?
Für Anrufe aus dem Festnetz kann die Portierung unterbrechungsfrei realisiert werden. Bitte beachten Sie, dass hierfür beim abgebenden und beim aufnehmenden Netzbetreiber die entsprechenden Voraussetzungen getroffen werden müssen. Im Mobilfunk kommt es in jedem Fall zu einer Unterbrechung der Erreichbarkeit.Laut Preisliste berechnet die Telekom für die Portierung von 0900-Rufnummern je Servicenummer 49,95 €. Fallen diese Kosten im Zuge der Einstellung des Produkts Service 0900 an?
Diese Kosten werden im Zuge der Einstellung des Produkts Service 0900 nicht berechnet.Ist eine Portierung auch vor dem 31.10.2011 möglich?
Eine Portierung ist auch vor dem 31.10.2011 jederzeit möglich.Was passiert nach dem 31.10.2011 mit Verbindungen zu 0900-Rufnummern im Netz der Telekom, die gegenüber dem Anrufer noch nicht abgerechnet wurden?
Verbindungen, die geführt wurden, während eine 0900-Rufnummer noch bei der Telekom geschaltet war, werden unverändert abgerechnet. Die entsprechenden Entgelte werden dem Anrufer von der Telekom bzw. seinem Netzbetreiber unverändert in Rechnung gestellt.Was geschieht mit Forderungsausfällen, die nach dem 31.10.2011 auftreten?
Forderungsausfälle aus Verbindungen, die bis einschließlich zum 31.10.2011 geführt werden, werden wie gewohnt abgerechnet. Der Kunde erhält im fünften Monat, der auf den Verbindungsmonat folgt, eine entsprechende Abrechnung, für Oktober 2011 also im März 2012.Stellt die Telekom mit dem Produkt Service 0900 auch die Beitreibung gegenüber den Anrufern ein?
Nein, alle Forderungen gegenüber Anrufern werden unverändert abgerechnet und mit unverändertem Nachdruck beigetrieben.Was ändert sich durch die Portierung einer Servicenummer zu einem Wettbewerber hinsichtlich der Abrechnung gegenüber Anrufern aus dem Netz der Telekom?
Verbindungen zu in ihrem Netz geschalteten 0900-Rufnummern rechnet die Telekom gegenüber Anrufern aus ihrem eigenen Netz als eigene Forderung ab. Nach der Portierung der 0900-Rufnummer werden entsprechende Rechnungspositionen weiterhin auf der Rechnung der Telekom fakturiert. Allerdings erscheinen diese in einem eigenen Block unter der Überschrift "Forderungen anderer Anbieter".Durch wen erfolgen zukünftig Mahnwesen und Inkasso gegenüber Nichtzahlern aus dem Netz der Telekom?
Im Offline-Billing obliegen Mahnwesen und Inkasso gegenüber dem Anrufer dem Netzbetreiber, in dessen Netz die 0900-Rufnummer geschaltet ist. Entgelte aus Verbindungen, die nach der Portierung geführt werden, werden damit vom neuen Netzbetreiber der 0900-Rufnummer angemahnt und inkassiert.Mein Unternehmen nutzt bei der Telekom 0900-Rufnummern mit individuellen Anwendungen (z.B. Datenbank-Anbindungen). Was geschieht mit diesen Anwendungen?
Die Telekom prüft zurzeit, ob bzw. mit welchen Einschränkungen die VE:900 als Plattform der Telekom von Kunden übergangsweise auch nach der Portierung der 0900-Rufnummer zum Wettbewerb noch genutzt werden kann.Es ist davon auszugehen, dass die CommDoo viele dieser Anwendungen über ihre eigene Plattform abwickeln kann.
